Geschichte & Entwicklung

Die Gemeinde Obernheim liegt im Süden des Zollernalbkreises auf dem sog. "Heuberg" und der Achse Balingen - Tuttlingen, eingebettet in eine Mulde oben in einem Trockental, welches in Richtung Balingen führt.

Um 1285, zur Zeit der Stadterhebung von Nusplingen, war Obernheim der zu oberst gelegene Ort von 8 "...heim"-Orten rings um die neue Stadt: Oberdigisheim, Unterdigisheim, Obernheim, Bubsheim, Egesheim, Königsheim, Ensisheim und Hartheim 59)

Die 1501 Hektar große Gemarkung erreicht eine Höhe von 777 bis 988 m über dem Meer; der Ortskern liegt bei etwa 900 Höhenmetern. Zur Gemeinde Obernheim gehört der 3 km entfernte Weiler Tanneck mit 30 Häusern (ab 1817 erbaut) und der Wendelinus-Kapelle (1848 neu und erstmals erbaut).
In Richtung Nusplingen, 1 km von Obernheim entfernt, steht noch das 1841 errichtete Wohnhaus mit Scheuer und Stall der 1836 erbauten Ziegelhütte, an der Stelle "wo schon vor Zeiten eine Ziegelhütte gestanden ist". Auf der anderen Straßenseite befindet sich die heute eingeebnete Lehmgrube. 1)

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Kirchliches
Die Gründung der kath. Pfarrei Obernheim
*) Quellen Nachweise